31.05.2018
Feste Fahrbahn im Ceneri Basistunnel gebaut

​Bernd Raderbauer von Marti Tunnel: "Die Arbeiten und die Planung für den Einbau der festen Fahrbahn im Ceneri-Basistunnel waren anspruchsvoll und hoch komplex." So wurde beim Bau der Fahrbahn auf wenige Zehntelmillimeter genau gearbeitet, damit die Toleranzen eingehalten werden konnten. Das ist ausserordentlich.

Der Einbau der Fahrbahn ist geschafft, nun folgt die Phase der Bahntechnik.

​Ohne Ceneri keine NEAT

Der Ceneri-Basistunnel ist ein zentrales Element der Neuen Alpentransversale NEAT. Für den Kanton Tessin, so Riccardo de Gottardi Leiter Tessiner Raum und Mobilitätsentwicklung im Juni 2016 zur Fachzeitschrift #Hochparterre: "Der Basistunnel am Ceneri ist wichtiger als jener am Gotthard, denn er halbiert die Fahrzeiten zwischen Lugano und Bellinzona oder Locarno." Die Passagierzahlen im regionalen Eisenbahnverkehr steigen seit Jahren stark.

​Beim Bau der Fahrbahn wurde auf wenige Zehntelmillimeter genau gearbeitet.

​Ohne Ceneri keine Flachbahn

Zentral ist die Bedeutung des Tunnels auch für die gesamte Europäische Bahninfrastruktur. Der damalige Bundesrat Moritz Leuenberger sagte zur 2016  Tagesschau SRF: "Der Ceneri-Basistunnel ist existenzieller Bestandteil des Alptransits." Man habe eine Flachbahn durch die Alpen gewollt, der Ceneri-Tunnel sei die logische Fortsetzung des Gotthard-Basistunnels. "Ohne ihn hätte der neue Gotthardtunnel überhaupt keinen Sinn. Die Flachbahn könnte nicht verwirklicht werden."


Medienmitteilung Alptransit

Bericht www.bahnonline.ch

​Ohne Logistik kein Tunnel

Dreh und Angelpunkt der Tunnelbaustelle ist die Logistikbasis am Nordportal. In Camorino wird sämtliches Baumaterial umgeschlagen. Zum Los Fahrbahn und Logistik gehört neben dem Planung, Bau, Fabrikation, Montage und Inbetriebsetzung der Geleise und Weichen in den beiden Tunnelröhren auch die Weiche im Norden. Teil des Loses sind Planung, Lieferung, Aufbau, Betrieb und Rückbau des Installationsplatzes Camorino und der gesamten Transport und Umschlaglogistik für den Einbau der Bahntechnik.

Making of

„Der Einbau der Fahrbahn ist zeitgerecht und in sehr guter Qualität erfolgt. Wir haben damit beste Voraussetzungen für die Erstellung der Fahrleitung, der Kommunikationssysteme, der Sicherungsanlagen und der Tunnelleittechnik. Unser Projekt ist auf Kurs“, so Dieter Schwank, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Alp Transit Gotthard AG, am Mittwoch 30. Mai 2018, beim feierlichen Einbau der Goldenen Schwelle.

Wie die Arbeitsgemeinschaft Mons Ceneris (Marti Tunnel, Mancini & Marti, Pizzarotti G.C.F.) 33'550 Kubikmeter Beton verbaut, 98'000 Einzelblockschwellen in den Tunnel gebracht und 66,6 Kilometer Schienen verlegt hat, erfahren Sie in diesem Video.

 
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