01.06.2019
Marti Tunnelbohrmaschine für den Hochwasserschutz

Der Hochwasserschutz an der Sarner Aa ist ein Totalunternehmerprojekt der ARGE Marti HWS, die aus Marti Tunnel und Marti Luzern besteht. Marti Tunnel baut einen 6.4 Kilometer langen Entlastungsstollen zwischen Sarnen und dem Wichelsee oberhalb von Alpnach. Das Auslaufbauwerk steht unterhalb des Wichelsees und leitet das Wasser direkt in die Sarneraa ab.

Dank dem Stollen kann der Sarnersee künftig reguliert werden. Bei Hochwasser werden jede Sekunde bis zu 120 Kubikmeter Wasser abgeleitet. Ein neuer, 80 Meter tiefer Schacht verbindet den Kernmattbach mit dem Stollen, er wird im sogenannten Raise Boring Verfahren erstellt. Die Industriezone Kägiswil in der Gemeinde Sarnen wird so „elegant“ vor Überschwemmungen geschützt, schreibt der Kanton Obwalden.

Baugrube in Flussnähe

Bereits seit August  2018 arbeitet das Team von Marti Luzern an der Baugrube für das Auslaufbauwerk. Die Grube soll 150 Meter lang und 20 Meter breit werden. Sie verläuft parallel zur Sarner Aa.

​Umbau einer Tunnelbohrmaschine

Rund vier Monate dauert der Umbau der Tunnelbohrmaschine für den Entlastungsstollen im Werkhof von Marti Tunnel in der Klus bei Balsthal. Die TBM war vorher beim Kraftwerk Linth Limmern im Kanton Glarus im Einsatz. Der Umbau der TBM in eigener Regie ist eine Zusammenarbeit von Marti Tunnel und Marti Technik. Michael Ranisch, Produktionsleiter von Marti Tunnel, sagt: „Wir haben den Nachläufer zusammen mit Partnern entwickelt und die Komponenten in den Nachläufer eingebunden. Nur der Bohrschild wurde vom Lieferanten angepasst.“ Marti Technik war für den Stahlbau beim Nachläufer zuständig. Die Projektbeteiligten des Kantons Obwalden werden die 130 Meter lange TBM mit einem Durchmesser von gut 6.5 Metern und einem Gesamtgewicht von 900 Tonnen Mitte Juli offiziell abnehmen.

Bericht Start Bauarbeiten Nau

 
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