Fünf Marti Krane und drei Betonzentralen, der Materialeinsatz ist gross
16.01.2020
Zehn Häuser, eine Baugrube

​Marti Construction hat fünf Krane und drei Betonzentralen vor Ort installiert. Die drei Zentralen produzieren an Spitzentagen, wenn die Decken betoniert werden, bis zu 400 Kubikmeter Beton. Total verbaut Projektleiter Marc Flury mit seinem gut 100 Mann starken Team gegen 40'000 Kubikmeter Beton. Direkt geliefert werden unzählige Fertigteile für die Fassaden.

Der Materialeinsatz auf der Baustelle ist enorm. "Unser hervorragend ausgestatteter Werkhof ist ein Schlüsselelement", sagt Flury, "er vereinfacht die Logistik in diesem Projekt, weil wir flexibel auf Anforderungen reagieren können."

​Die Lieferungen von Sand, Kies, Zement und die Fertigelemente für die Fassaden geben den Takt auf der Baustelle vor. Rund 60 Fahrten sind täglich nötig, schätzt Flury. Die Logistik ist eine der grossen Herausforderungen. „Wir geben schon bei der Bestellung an, bei welchem Kran und in welcher Umschlagszone die Chauffeure abladen müssen.“ So könne er Zeitverluste und Materialverschiebungen auf dem Baufeld in Grenzen halten. Auf der Baustelle arbeitet ein eingespieltes Team, "auf jeder Stufe sind kompetente Leute im Einsatz." Die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten garantiere, "dass wir gut voran kommen." Das ist auch nötig. Ende 2020 sollen die Häuser stehen, Bezugstermin ist ab 2022.

Geschwindigkeit und Sorgfalt

Perfekte Logistik, hoher Materialeinsatz und die Kompetenz jedes Einzelnen sind überall sichtbar. Die Fertigelemente werden sofort nach dem Einbau geschützt, die Atmosphäre ist locker aber fokussiert. Sicherheit wird gross geschrieben. Wo immer es nötig ist, sind Absperrgitter montiert. Die Leute tragen entsprechend den Vorschriften Absturzsicherungen.

​Bereits verbaut sind rund 20'000 Kubikmeter Beton. Der grosse Teil davon in den Untergeschossen.

Tribune: Eine riesige Baugrube

Baustart war Mitte Mai 2019. Die Tribune de Genève schrieb anlässlich der Grundsteinlegung: "Die traditionelle Zeitkapsel wurde von Vertretern des Kantons, der Gemeinde Thônex und der Bauherren im Fundament eines der zukünftigen Gebäude eingemauert. Die kleine Gruppe mit Helmen und Leuchtwesten verlor sich in der Weite der Baugrube, während die anderen aus der Ferne schauten. Ein Anblick, der es ermöglicht, die Grösse des Projekts zu erfassen."

Mehr Infos (französisch)

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Gemeinde Thônex
Artikel le dauphiné

 
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